Web Performance

Martin Kliehm, Webdeveloper bei Namics und ein ehemaliger Kollege hat einen Vortrag über Web Performance gehalten beim vorletzten Webmontag. Leider habe ich den Vortrag verpasst, allerdings stehen seine Folien online auf Slideshare.

Dass die Ladegeschwindigkeit von Websites mit der Zufriedenstellung des Nutzerbedürfnisses zusammenhängt, ist natürlich kein Geheimnis. Lange Ladezeiten sind aber offensichtlich eine der Hauptabbrechergründe. Die Tendenz ist zudem noch steigend, wenn man berücksichtigt, dass die Usergeduld im Laufe der Jahre ebenfalls immer geringer wird.

Web Performance – ein wichtiges Thema, das viele vielleicht noch nicht so auf dem Schirm haben (wenn man sich die Ladezeiten mancher Websites ansieht). Ein sehr schöner Vortrag! Beim letzten Webmontag gab es eine Kostprobe von Jugendlichen, die sich Flammenwerfer selbst basteln auf YouTube. Aber das ist eine andere Geschichte :) Eines steht aber fest: man sollte jedenfalls regelmäßig hin, zum Webmontag. Es lohnt sich…

Der Weg = das Ziel.

Von A nach B kommt man auf verschiedene Weise...
Visualisierung von David Armano (c) Logic + Emotion

Geht es um Online-Nutzerverhalten definiert man meist zwei Gruppen von Usern:

Der User, der feste Strukturen benötigt, um seine Inhalte zu finden. Meist hangelt er sich an der Navigation oder Sitemap entlang. Und der mehr inspirationsgetriebene User, der sich über Teaser bewegt, vielleicht auch gern mal vom Weg abkommt und über Umwege aber dann doch das findet, nachdem er ursprünglich gesucht hat.

Seit kurzem hab ich das Gefühl, dass es noch weitere Gruppen gibt. Zum Beispiel die „Wer hat an der Uhr gedreht“-Nutzergruppe lässt sich einfach treiben und inspirieren und ist vielleicht gar nicht sicher, wohin die Reise gehen soll. Er kommt ohne bestimmtes Ziel auf die Seite, genießt aber den Inhalt ohne zeitliches Limit. Der Traumuser für jede Webanalytics Auswertung und der perfekte Kandidat für Umfragen, Aktivitäten, User Generated Aktionen, Bewertungstools oder andere Spielereien. Eine Reise von „A“ nach „?“ sozusagen.

Sehr passend dazu diese fabelhafte Visualisierung von David Armano (Grafik oben).