Heute ist „Ein ♥ für Blogs“ Tag!

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Blogs sind tot, sagt man. Irgendwie ist der Begriff Weblog nie so richtig in der deutschen Umgangssprache angekommen, ist immer ein Nerd Begriff geblieben. Auch weiß man nie, ob es nun das oder der Blog heißt (also ich zumindest…). Und auch der Blogger an sich gilt in Deutschland als unbequemer Klugscheißer, der im Leben nichts auf die Reihe kriegt, und deshalb wenigstens ein Blog hat, um Freunde zu finden, die ihn vertrackbacken

Alles Mist natürlich, aber was soll man halt tun, wenn sogar bekannte Persönlichkeiten Blogs als „Klowände des Internet“ bezeichnen. Continue reading „Heute ist „Ein ♥ für Blogs“ Tag!“

Micro-Semantisches Trendsetting

micro-semantikSeit Micro-Tools wie Twitter so beliebt sind, zeichnen sich neue Ausdrucksformen ab, die ungeheuer praktisch sein können. Henning von Vogelsang, Autor von corebasis.com, hat die folgenden drei Beispiele auf seiner Liste:

1. @name
Das @-Zeichen oder auch liebevoll Klammeräffchen genannt, adressiert den Empfänger schon innerhalb des Ansprachetexts. Das ist mit Sicherheit durch das ansprechen mehrerer Menschen gleichzeitig entstanden, da man beim Emailen in der Regel auch im Verteiler nachschauen kann, wer angesprochen wird.

Nachdem aber der Trend zum BCC-Emailen entstanden ist (man kopiert alle Email-Adressen in die BCC-Zeile und schickt die  Email an sich selbst) ist das natürlich nicht mehr so leicht. Bei Facebook-Statusnachrichten oder Twitter-Feeds ist ja absolut nicht klar, wer das nun lesen wird. Daher eignet sich das @name-Verhalten prima, um jemanden gezielt anzusprechen. Ganz manchmal allerdings empfinde ich die Ansprache in einer Email mit @name im Fließtext als einen „digitalen Fingerzeig“, der ja im richtigen Leben auch nicht gerade charmant ist – vielleicht gibt’s ja dafür irgendwann mal eine Email-Nettiquette :-)

2. #tag
Das Hash-Tag wird gerne als Verschlagwortung oder auch Tagging verwendet und folgt damit dem Prinzip, das auch Apple’s Spotlight verwendet. Man vernetzt einen Begriff oder ein Thema mehrdimensional mit anderen Themen oder Schlagworten.

3. *source
Mir zwar noch ziemlich unbekannt, die Idee hat aber was. Man setzt ein Sternchen für die Quelle aus der eine Information stammt. Von Vogelsang begründet dieses Zeichen als eine Art der Weiterführung von „Geburt“, für das das Sternchen früher oft gebraucht wurde (Gegenteil wäre dann † für „Tod“).  Analog dazu funktioniert das Zeichen wirklich prima und ersetzt das seltsame (via) :-) ab heute nehme ich nun auch den Asterisk / das Sternchen

Ich selbst benutze diese auf den ersten Blick sehr „nerdy“ wirkenden Tagging-Mechanismen auch sehr gerne und finde, sie sind eine absolute Bereicherung für uns auf dem Weg zum heißersehnten semantischen Netz / Web3.0.

(via / * Zeldman )

Die Sonne…

tiamo

… sie gibt alles da draußen und es ist langes Wochenende! Wie könnte das Leben schöner sein? :-) Ich wünsche allen, die sich hierher verirren, ein schönes Osterfest und ein sonniges Wochenende – und: danke, dass ihr nun seit über 2 Jahren die Reinseite besucht. Ti amo!!

April, April!

twitter-love

Heute keine extravaganten Aprilscherze bis auf Angela Merkel ist schwanger, YouTube steht Kopf (eigentlich nicht schlecht), Sylt ist nun Hamburger Stadtteil und auch die Gesichtserkennung von Opera war es wert, mal amüsiert die Brauen zu lupfen. Dann gab’s noch 30 wirklich, wirklich lustige Twittercomics als Aprilscherz dazu noch die bestandene Probezeit und ein großes Eis in der Mittagspause bei herrlichem Wetter! Olé olé – ist doch auch schonmal was :-) Jetzt kann der Sommer ja kommen…