Zwitschern für Zwischendurch

Twitter ist ja schon seit längerem geliebt und gehasst, selten etwas dazwischen. Die Möglichkeit, von überall aus in 140 SMS-Zeichen Bloggen zu können, und auch die Einträge anderer abonnieren zu können, erscheint vielen Leuten als komplett sinnlos und löst gleichzeitig bei anderen eine Euphorie aus, die immernoch anhält. Mario Sixtus hat in seinem wunderbaren Elektrischen Reporter (bester Video-Blog wo gibt), ein Interview mit Biz Stone, Mitgründer von Twitter geführt, das viele Fragen über Sinn oder Sinnlosigkeit des Konzepts behandelt. Sixtus beschreibt in der Zusammenfassung „… Wer Blogs bereits für belanglos hält, muss in Twitter die Quadratur der Trivialität sehen.“ Ich wünschte, der elektrische Reporter würde öfter erscheinen, ich bin jedes Mal begeistert!

Die Idee, Gedanken oder kleine Ideen an Ort und Stelle des Entstehens zu veröffentlichen, finde ich persönlich sehr praktisch, sind sie doch längst nicht mehr so präsent, sitzt man erstmal Stunden später zu Hause am Rechner. Es scheint, als sei Twitter auch ein Vorgreifen auf die Zukunft, in der man vielleicht nur noch über ein Endgerät und permanenten Internetzugriff verfügt. Dann werden wir über den Begriff „Ich geh mal ins Internet…“ lachen. Denk ich…

Und jetzt beantworte die Frage und beginne zu twittern: „Was machst Du gerade?“

Hier geht’s zum Video

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