OMD and me

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Damals, 2005, im Arcor-Praktikum hat man mich auf die OMD nach Düsseldorf mitgenommen. Aiaiaia, war das aufregend! Mit großen Augen beobachtete ich die höchst beeindruckenden, schillernden Messestände, den meist gutgekleideten Menschen und das stylische Ambiente in den Kongresssälen.

Jetzt, 2007, konnte ich mich endlich auf das Wesentliche konzentrieren: die neuesten Trends, die Stimmung, die dort herrscht, interessante Konzepte und Gesprächspartner. Und ja! Ich hab sie gefunden, auch wenn’s nicht so sehr viele waren. Deshalb hier mal ein Kurzbericht von einem wirklich schönen OMD-Tag:

Mobiles Internet
Im Bereich Mobile hab ich ja noch nie was gemacht, da bin ich ziemlich unwissend. Aber ich hätte schon erwartet, dass da inzwischen mehr geht. Bei einer Präsentation einer Volvo-Kampagne war ich leider etwas enttäuscht; man sollte über einen WAP-Link zu einem Spiel geführt werden, dass aber nicht für mein Handy optimiert war. Also konnte ich nicht spielen. Insgesamt ist das Nutzererlebnis relativ dünn, auf so’nem kleinen Bildschirm, aber alle setzen auf das Super-iPhone von Apple, dass das Handy ja (wie vom guten Steve versprochen) komplett revolutionieren wird. Na da bin ich gespannt. Aber sehr! Auf einem Workshop vom BVDW über User Experience im Bereich Mobile hab ich viel gelernt, auf was man achten sollte, wenn man Mobile-Kampagnen gestaltet. Das war interessant. Hab mir einige Notizen gemacht, für den Fall, dass man mal in den Genuss kommt… ooch wie süße kleine Wireframes das werden :-)

Erwarte Unerwartetes
Dann war ich noch bei ’nem Workshop über Kreative Online-Werbung von der Agentur Syzygy. Da wurde endlich mal klar Stellung bezogen: die meisten Banner im Netz sind langweilig. Einer so, wie der andere – nichts besonderes, weit und breit. Besonders in Deutschland hinken wir da noch weit hinterher… Dabei ist es gerade bei Bannern unheimlich wichtig, aufzufallen, sich von anderen abzuheben. Man sollte ausbrechen aus den typischen Gewohnheiten und nicht nur Dinge gestalten, die „richtig“ sind, sondern eher auf das „Unerwartete“ setzen. Das Highlight war eine Reihe von kreativen Bannern, die gezeigt wurden. Wirklich sehr schön war das! Das zeigt wieder: oft braucht es nur eine kleine Idee an die man sich noch lange erinnern wird …

Also insgesamt hat sich ein Besuch auf der OMD auf jeden Fall gelohnt. Man spürt, dass sich was tut, alle sind gut drauf, eine nette Athmosphäre. Man konnte neue Konzepte entdecken, wie z.B. klickbare Videos, in denen die Artikel im Video direkt angeklickt und über einen Shop gekauft werden können oder Usability-Testing-Tools, die in gewohnter Umgebung des Nutzers angewendet werden können, ohne dass er in einem Labor sitzen muss. Auch erfreut hab ich mich, dass es inzwischen semantische Suchmöglichkeiten gibt, die in intelligenter Form und auf Bedeutungsebene suchen.

Inzwischen gibt es auch ein Video mit Impressionen auf der offiziellen OMD-Website.

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