Wie man einen Akku auflädt…

Ein Riesenprojekt ist um, das Diplom in der Tasche. Jetzt folgt erstmal nichts… Man fühlt sich ausgebrannt, leer, freut sich auf Urlaub, nichts tun. Fragt sich, was jetzt kommen wird, nimmt sich viel vor, denn jetzt hat man erstmal Zeit. Gleichzeitig hängt man in der Luft, ohne ein näheres Ziel vor Augen. Keine Milestones, keine Deadlines, keine Aufgaben, keine Pflichten, kein Druck, kein Stress. Wie kommt man damit auf einmal zurecht? Nach ein paar Wochen wird klar: Man braucht nicht unbedingt Ruhe, man braucht einfach Dinge, die den Akku wieder aufladen.

 

Nach 10 Wochen Ladezeit hat sich mein Akku nun vollständig aufgeladen, ich hab so Lust auf’s Arbeiten, das gibt’s nicht. Mehr dazu, gibt’s später… Ich hab jetzt mal die ultimative Liste der besten Reaktivierungsmittel zusammen gestellt (vorallem für alle, die eine schwierige Aufgabe vor sich oder gerade hinter sich haben):

1. eine neue Liebe
2. ein Wein mit Freunden
3. eine neue iTunes-Playlist
4. ein Trip ins wunderbare Berlin
5. ein Abend im KUZ Mainz
6. 4 Stunden Nacht-Spaziergang durch München
7. in einem unheimlich guten Italiener dem Kellner beim „Felicita“ singen lauschen
8. ein Taxi voller Freundinnen, das einen nachts sicher nach Hause bringt
9. die Wohnung auf den Kopf stellen, alle Schränke ausräumen und 60% allen Krempels in der Mülltonne verschwinden lassen
10. 10% allen Krempels bei einem gemütlichen Flohmarkt-Tag für ein paar Groschen handelnderweise verscherbeln (wichtig: Thermoskannen-Kaffee nicht vergessen)
11. auf einem Bauernhof übernachten
12. Soviel Alpirsbacher trinken, dass man am nächsten Tag Kopfschmerzen hat
13. Aspirin am nächsten Morgen an alle Leidensgenossen verteilen (vor dem Frühstück)
14. den Rest des Tages einfach zusammen im Bett bleiben…
15. mit mindestens 7 Tüten vom Stadtbummel zurückkommen
16. ein Super-Spar-Menü bei McDonalds
17. Frühstück um 16.30 Uhr
18. als Mitfahrer auf dem Motorrad über die Autobahn…
19. Englische Weingummis
20. eine neue Sportart entdecken (z.B. Snowboarden)
21. zwei Tage im Bett bleiben, weil Muskelkater
22. sich dann pflegen lassen
23. eine neue Stadt (z.B. Düsseldorf) entdecken. Mit Reiseführer und allem, was dazugehört.
24. eine neue Haarfarbe ausprobieren
25. ein bisschen bloggen
26. etwas Zweisprachiges lesen
27. etwas Lustiges lesen
28. etwas Interessantes lesen
29. in eine Dorfdisco gehen (und feststellen, dass 80% der anderen fast 10 Jahre jünger sind, aber immernoch die gleiche Musik läuft)
30. Stunden im Netz verbringen und sich inspirieren lassen…

Und jetzt: viel Spaß beim Aufladen! Falls ich was vergessen habe, dann freue ich mich über Kommentare :-)

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3 thoughts on “Wie man einen Akku auflädt…

  1. Ja! Genießen, genießen, genießen!

    Ich warte auf das nächste Barcamp oder Web-Treffen in der Nähe. Da könnte man sich mal wieder sehen! Das Barcamp in Köln hab ich leider verbummelt…

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