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Usability-Guru Jacob Nielsen auf Wallpapers und Tshirts
Nerd-Tshirts sind ja eigentlich nicht so meine Sache, finde nur bei wenigen Sachen: gute Idee. Es gibt da diese Happywebbies-Website, auf der die Créme de la Créme der Web-Society mal ordentlich durch den Kakao gezogen wird. Besonders schön: die Jacob-Nielsen-Variante. Gibt’s als Wallpaper (auch für iPhone) und eben auch als T-Shirt.
Kategorien: Comics · Design · usability · visualisierung

Die Toshiba Home Entertainment Idee - einmal fühlen wie Lord Helmchen.
Home Entertainment – seit jeher ein weit gefasstes Thema, will sich irgendwie nicht recht für eindeutige Richtungen entscheiden. Vielleicht ist das aber auch das Schicksal der häuslichen Unterhaltung: hat sich ein Dienst etabliert, steht direkt schon ein neuer vor der Tür. Besonders bei der „Verinternetzung“ hapert es an allen Ecken und Kanten – wo bleibt denn nun die schöne IPTV-Welt, von der alle träumen? Haben sich Fans nicht längst selbst etabliert, mit Mediaservern und Streaming direkt aus dem Netz? Teure IPTV-Systeme großer TelCo-Anbieter mit mächtigen Fernbedienungen und langsamer Reaktionszeit liegen jedenfalls immernoch bleischwer in den Regalen…
Toshiba hatte dafür schon im Jahr 2006 eine simple Erklärung: solange wir alle faul auf der Couch rumhängen wird das gar nichts! Wir müssen schon selbst die Initiative ergreifen, indem wir Teil des User Interfaces werden. Mit diesem schönen Helmchen zum Beispiel. Mit gerademal 3kg Gewicht ermöglicht es uns eine 360-Ansicht in 40cm Tiefe. Bestimmt auch eine gute Maßnahme zum Stoppen der Spielsucht – wer kann dieses „Helmchen“ denn länger tragen als 30 Minuten? Wir werden alle aussehen wie die Idioten – aber vielleicht ist es das ja wert – warten wir’s ab :-) (via uselog)
Kategorien: Design · Informationsarchitektur · Internet · Zukunft · usability
Mit Tag(s) versehen: Home Entertainment, Interface, IPTV

Es gibt tausende von Webseiten, auf denen man das Wetter nachlesen kann. Aber keine kann das so schön und unkompliziert – so leicht und flockig, wie nur-wetter.de. Keine blinkenden Werbebanner, kein lästiger Happytext, den eh niemand liest. Einfach nur eine Suche, ein Städtevorschlag, ansprechende Gestaltung und eine gescheite Share-Funktion.
Die Welt könnte so einfach sein ;-)
Kategorien: Design · Informationsarchitektur · Internet · usability · visualisierung
Mit Tag(s) versehen: Service, simplicity, Wetter, Wettervorhersage

Don’t make me think – A Common Sense Approach to Web Usability von Steve Krug ist ein prima Buch für Leute, für die das Thema Web Usability recht neu oder einfach noch nicht so recht erschlossen ist (gibt es inzwischen auch auf deutsch). Aber auch für alle, die mitten im Thema stecken ist dieses Buch ein guter Auffrischungskurs.
Redd Horrocks vom UX Booth hat ihre wichtigsten Erkenntnisse aus diesem Buch mal zusammengefasst, und ich finde, es ist ihr sehr gut gelungen. Die folgenden „10 Usability Lessons from Steve Krug’s Don’t Make Me Think“ kann man eigentlich immer beachten. Als Usability-Wegweiser „light“ sozusagen :-)
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The Lessons
- Usability Means…
Usability means making sure something works well, and that a person of average ability or experience can use it for its intended purpose without getting hopelessly frustrated.
- Web applications should explain themselves.
As far as humanly possible, when I look at a web page it should be self-evident. Obvious. Self-explanatory.
- Don’t Make Me Think
As a rule, people don’t like to puzzle over how to do things. If people who build a site don’t care enough to make things obvious it can erode confidence in the site and its publishers.
- Don’t waste my time
Much of our web use is motivated by the desire to save time. As a result, web users tend to act like sharks. They have to keep moving or they’ll die.
- Users still cling to their back buttons
There’s not much of a penalty for guessing wrong. Unlike firefighting, the penalty for guessing wrong on a website is just a click or two of the back button. The back button is the most-used feature of web browsers.
- We’re creatures of habit
If we find something that works, we stick to it. Once we find something that works — no matter how badly — we tend not to look for a better way. We’ll use a better way if we stumble across one, but we seldom look for one.
- No Time for Small Talk
Happy talk is like small talk – content free, basically just a way to be sociable. But most Web users don’t have time for small talk; they want to get right to the beef. You can – and should – eliminate as much happy talk as possible.
- Don’t lose search
Some people (search-dominant users), will almost always look for a search box as they enter a site. These may be the same people who look for the nearest clerk as soon as they enter a store.
- We form mental site-maps
When we return to something on a Web site, instead of replying on a physical sense of where it is, we have to remember where it is in the conceptual hierarchy and retrace our steps.
- Make it easy to go home
Having a home button in sight at all times offers reassurance that no matter how lost I may get, I can always start over, like pressing a Reset button or using a “Get out of Jail free” card.
Kategorien: Internet · Lesen · Rezension · usability

Man kann sich darüber streiten, ob es sinnvoll ist, Bücher über UserExperience zu lesen. Es gibt sicher medienadäquatere Lösungen, die Weisheit mit „Löffeln zu Fressen“. Ich bevorzuge eher Blogs – da sie aktueller sind, Videocasts – weil sie anschaulicher sind oder den persönlichen Austausch – weil der interaktiver und kommunikativer ist.
Nichtsdestotrotz gibt es ein paar gute Bücher für alle, die mit dem Thema UserExperience zu tun haben. Bradley Hebdon, Autor des UXbyDesign-Blogs hat nun eine Liste der 20 besten User Experience Bücher veröffentlicht. Auch wenn ich nicht alle gelesen hab, würde ich mit Sicherheit diese drei für’s Bücherregal empfehlen:
- The elements of User Experience (Jesse James Garrett)
Pflichtlektüre, die das Konzept beschreibt, das die Basis ist für alles, was wir tun.
- Don’t make me think (Steve Krug)
Leichte Kost für alle, die grundsätzlich interessiert, was Usability ist. Lohnt sich immer mal als Geschenk für Menschen, die glauben, dass „schön aussehen“ bei interaktiven Anwendungen auch schon alles ist ;-)
- Information Architecture for the World Wide Web (Peter Morville)
Das berühmt berüchtigte Eisbärenbuch! Die Bibel eines jeden Informationsarchitekten. Naja, ganz so schlimm ist es noch nicht :-) aber dieses Buch ist wirklich klasse für das Design von Portalen und Webseiten mit hohem Informationsgehalt. Geht sehr in die Tiefe und ist leider nur auf Englisch erhältlich. Trotzdem wirklich lesenswert. (mehr…)
Kategorien: Informationsarchitektur · Lesen · lernen · usability
„Interface ist nicht eine Sache, sondern die Dimension, in der die Interaktion zwischen Körper, Werkzeug (Hard-, wie Software) und Handlungsziel gegliedert wird.“ (Gui Bonsiepe)
Klingt doch logisch, oder? Wobei man dann noch den Begriff Dimension näher verstehen sollte, Wikipedia beschreibt es so: „In einem Größensystem hat jede physikalische Größe eine Dimension. Die Dimension einer Größe drückt deren qualitative Eigenschaften aus.“
Je mehr ich darüber nachdenke, möchte ich eine Sendung mit der Maus-Variante draus machen:
„Das ist ein Interface. Der Begriff ist englisch und klingt komisch. Heißt aber so. Christoph bedient das Interface, indem er auf ihm herumdrückt und klickt. Das Interface versteht dann meistens gleich, was sich Christoph wünscht und gibt ihm schöne Dinge, wie zum Beispiel Bilder, Informationen oder Musik! Dann freut sich Christoph. Ein Interface ist zwar meistens nicht lebendig, aber es gibt bestimmte Interfaces, bei denen wir uns wirklich so vorkommen, als wäre es ein Freund. Das erklärt auch Papis Liebe zu seinem iPhone. Bei Robotern ist das genauso – die sind meistens lieb, haben ein Gesicht und sind unheimlich hilfsbereit – da fällt mir gleich Wall-e ein, oder Nummer 5 lebt oder R2D2 oder Rosie von den Jetsons…“

Ich glaube, es ist gut, dass aus mir keine Sendung-mit-der-Maus-Redakteurin geworden ist :-)
gefunden auf Sabines Tumblr)
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